Aktuelle Ausstellungen
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Poster des Monats
Aktuelle Ausstellungen:
6. April – 23. Juni 2013
im Kunstmuseum

Filipa César
Single Shot Films

Das Medium Film steht bei der 1975 in Porto geborenen Künstlerin Filipa César im Mittelpunkt ihrer Arbeiten. Die in den letzten Jahren weltweit beachteten Werke Césars beschäftigen sich mit der Beziehung zwischen dem bewegten Bild und dessen Wahrnehmung durch die Gesellschaft. Themen wie Erinnerung, Gedächtnis und deren Rezeption durch das Filmische, untersucht César unter anderem entlang historischer Ereignisse in ihrer Heimat Portugal Mitte der 1970er-Jahre wie beispielsweise das Ende der Salazar-Diktatur und die damit einhergehende Entkolonialisierung afrikanischer Besitzungen. Ihre Teilnahme an internationalen Grossausstellungen wie der Manifesta 8 2010 in Cartagena und der Biennale São Paulo zeichnen César als gefragte Vertreterin des Genres aus. Die Ausstellung im Kunstmuseum St.Gallen ist ihre erste Einzelpräsentation in einem Schweizer Museum.

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16. März – 18. August 2013
im Kunstmuseum

Dan Flavin
Lights

Der US­amerikanische Künstler Dan Flavin (1933–1996) hat seit den frühen 1960er­Jahren mit handelsüblichen Leuchtstoffröhren in genormten Dimensionen und Farben ein unverwechselbares Œuvre geschaffen. Die radikale Entscheidung für ein alltägliches Industrieprodukt verbindet sich mit einem präzise kalkulierten Einsatz der Mittel und einer starken sinnlichen Ausstrahlung. Die Ausstellung Dan Flavin – Lights zeigt erstmals in der Schweiz Flavins Lichtarbeiten in einem repräsentativen Überblick. Mit rund dreissig Arbeiten verdeutlicht sie die Entwicklung vom bild- zum lichtbezogenen Werk anhand ausgewählter Icons (1961–1964) und spannt den Bogen über zentrale Einzelarbeiten aus fluoreszierenden Röhren bis hin zu den späten raumgreifenden Werken. Mit der Wahl der Röhren als Werkmotiv und -material signalisiert Flavin die Annäherung der Kunst an die Alltags- und Konsumwelt. Ihre Präsentation folgt den Prinzipien minimalistischer Nüchternheit, während sie gleichzeitig farbige Lichträume von unvergleichlicher sinnlicher Qualität entstehen lassen.

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem MUMOK, dem Museum für moderne Kunst in Wien.

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9. Februar – 21. Juli 2013
in der Lokremise

Anthony McCall
Two Double Works

Tritt man in den verdunkelten Raum, sieht man durch einen Nebelschleier, wie sich an der Wand aus einem Punkt ein Kreis bildet. Das Licht des Filmprojektors erschafft im Raum die Form eines Kegels, gewissermassen eine Skulptur auf Zeit: Line Describing a Cone (1973) ist ein Schlüsselwerk der Kunstgeschichte. Sein Autor, der Künstler Anthony McCall, zählt gleichermassen zu den Pionieren der zeitgenössischen Skulptur wie des Expanded Cinema der 1970er Jahre.

1946 in London geboren, trat er zuerst im Umfeld des Experimentalfilms auf und realisierte Performances mit elementaren Materialien wie Feuer oder Wasser. Bereits früh waren seine Filme in Ausstellungen wie der documenta 6 (1977) zu sehen, bevor er sich für über zwanzig Jahre aus dem Kunstbetrieb zurückzog. In den 1990er Jahren wurde sein epochemachendes Schaffen wiederentdeckt und in zahlreichen Ausstellungen weltweit präsentiert, so u.a. 2005 im Museum für moderne Kunst Frankfurt, 2007 in der Serpentine Gallery London, 2009 im Moderna Museet Stockholm oder im Centre Pompidou Metz und 2012 im Hamburger Bahnhof, Berlin.

Die Ausstellung in der Lokremise, für die der heute in New York lebende Künstler eigens eine raumgreifende Lichtarbeit realisiert, ist seine erste Einzelpräsentation überhaupt in einem Schweizer Museum.

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