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11. Februar – 13. Mai 2012
im Kunstmuseum

Silvia Bächli
far apart – close together

Silvia Bächli gilt als die bedeutendste Zeichnerin ihrer Generation in der Schweiz. Das belegen nicht zuletzt Ausstellungen in wichtigen Museen wie dem Genfer Musée d’art moderne et contemporain, dem Pariser Centre Pompidou oder dem Museu Serralves in Porto.
Seit den späten 1970er Jahren hat sie ihr zeichnerisches Schaffen gleichermassen behutsam wie konsequent entwickelt. Der expressive Zugriff auf Körperlichkeit wich bald einer beinahe introspektiv zu nennenden Sicht auf die Wirklichkeit. Die alltägliche Wahrnehmung bildet den Ausgangspunkt für einen künstlerischen Prozess, in dessen Verlauf sich die Dinge zunehmend von sich selbst entfremden und autonome zeichnerische Form erlangen.
Die kleinformatigen Zeichnungen fügte Sie seit 1984 zu mehrteiligen Kompositionen auf der Wand zusammen. Seit den 1990er Jahren entstanden zudem raumgreifende Tischinstallationen und zuletzt auch grossformatige Papierarbeiten mit feingliedrigen Lineamenten oder floralen Motiven. far apart – close together: Die Ausstellung im Kunstmuseum St.Gallen wird die unterschiedlichen Präsentationsformen systematisch darstellen und in einer Ausstellung sichtbar machen. Dabei offenbart sich Silvia Bächlis zeichnerisches Schaffen als durchaus „installativ“, eröffnet sich doch gerade in der räumlichen Setzung ein profunder Einblick in ihren einzigartigen zeichnerischen Kosmos.

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12. November 2011 – 18. März 2012
im Kunstmuseum

Walter Burger
und Künstlerfreunde

Im Zentrum der Ausstellung Walter Burger und Künstlerfreunde steht eine eindrückliche Reihe von Gemälden, Skulpturen und Zeichnungen, die Maria Burger, die Witwe des Künstlers, 2011 dem Kunstmuseum St.Gallen geschenkt hat. Diese grossartige Werkgruppe vermag das Schaffen von Walter Burger (Emmen LU 1923–2010 Berg SG) umfassend darzustellen, sofern man den grossen Block der unverrückbaren Kunst-am-Bau-Aufträge ausklammert, durch die der Künstler in der Ostschweiz vielfach präsent ist. Die Ausstellung wird den Bogen spannen von den frühen Ölgemälden, die sich an der analytischen Sicht seines Basler Lehrers Hans Stocker orientieren, über die Studien zu den Skulpturen der 1960er und 1970er Jahre und die zugehörigen Plastiken aus geschmiedetem Eisen und emaillierten Farbtafeln bis hin zu den filigranen Drahtskulpturen der letzten Jahre. Die leuchtenden Aquarelle auf historischen Papieren aus alten Kontobüchern stehen den beiläufigen Skizzen auf Briefkuverts gegenüber, die in inspirierter Zweitverwendung das zugesandte Verbrauchsmaterial nutzen.

Erweitert wird die Ausstellung durch intime Werke anderer Künstler aus der Sammlung von Maria und Walter Burger. Von den gewichtigen Schweizer Eisenplastikern werden Werke von Robert Müller (Zürich 1920–2003 Villiers-le-Bel bei Paris), Josef Maria Odermatt (1934 Stans 2011) und Bernhard Luginbühl (Bern 1929–2011 Langnau) gezeigt. Ebenso sind Zeichnungen und Plastiken von Franz Eggenschwiler (Solothurn 1930–2000 Bern) zu sehen, den eine lebenslange Freundschaft mit Walter Burger verband.

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15. Oktober 2011 – 22. Januar 2012
im Kunstmuseum

Through the Looking Brain
Eine Schweizer Sammlung konzeptueller Fotografie

«Die Kunst im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit»: Nach der These des Philosophen Walter Benjamin wurde die Aura der Kunst durch neue Bildmedien aufgehoben. Übernahm die Fotografie Ende des 19. Jahrhunderts die Funktion der Darstellung von Welt, so war ihr Siegeszug nicht mehr aufzuhalten. Diese Erweiterung des Fotografischen, weg vom klassischen Pressebild hin zur konzeptuellen Fotografie, zur Dokumentation künstlerischer Aktionen oder zum Blow-up-Format, dokumentiert die in ihrem hohen Qualitätsanspruch einzigartige Fotosammlung der Firma ZL Zellweger Luwa. Die von den Gebrüdern Ruedi und Thomas Bechtler 1990 initiierte Sammlung wird in den Kunstmuseen Bonn und St.Gallen erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie zeichnet sich durch die unvergleichliche Dichte einzelner Werkgruppen aus: So finden sich aus den 1970er Jahren neben Hauptwerken von John Baldessari (*1931) Werkzyklen von Sigmar Polke (1941–2010) oder Imi Knoebel (*1940), während die 1980/90er Jahre mit eindrücklichen Grossformaten der Düsseldorfer Schule, von Jeff Wall (*1946) oder Richard Prince (*1949) vertreten sind. Und selbst aktuelle Tendenzen werden bei Doug Aitken (*1968) sichtbar. «Through the Looking Brain» – durch den sehenden Kopf – beleuchtet einen Aspekt konzeptueller Kunst im Medium zeitgenössischer Fotografie.

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Die Sammlung Rolf Ricke

Gemeinsame Erwerbung der bedeutenden Sammlung Rolf Ricke durch drei Museen: Kunstmuseum St.Gallen, Kunstmuseum Liechtenstein, Museum für Moderne Kunst Frankfurt

Presseinformationen:
Weitere Informationen zur Sammlung Rolf Ricke (Link)
Auswahl aus der Sammlung Rolf Ricke (Fotos)
Pressetext Rolf Ricke (Word-Doc)


Weitere Informationen zur Sammlung Rolf Ricke finden Sie in der Sammlung oder unter info@kunstmuseumsg.ch

 

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