Schenkungen
Kunstmuseen
sind Institutionen, die Kunstwerke ersten Ranges für
die Öffentlichkeit sammeln und allen die Begegnung mit
Originalen der bildenden Kunst ermöglichen, es sind
auch Orte der kollektiven Erinnerung, es sind kulturelle
Archive einer Stadt oder einer Region.
In
St.Gallen ist es vor allem privatem Engagement zu verdanken,
dass die Sammlung
des Kunstmuseums zahlreiche Meisterwerke der Kunst beherbergen
darf. Angefangen mit der Kupferstichsammlung der Familie
Gonzenbach, die im 19. Jahrhundert den Grundstein legte
für
die graphische Sammlung, den Erwerbungen der Albert Koechlin
Stiftung im Bereich niederländischer Altmeister, den
erstrangigen Beständen der Sturzeneggerschen Gemäldesammlung
mit ihren bedeutenden Werken französischer und deutscher
Malerei des 19. Jahrhunderts, den Schenkungen klassischer
Moderne von Marguerite Arp-Hagenbach oder Erna und Curt Burgauer
bis hin zu Heinrich E. Schmid im Bereich der Gegenwartskunst – es
ist nicht zuletzt auch privates Mäzenatentum, das der Öffentlichkeit
die Beschäftigung mit Meisterwerken der Kunst ermöglicht.
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