Archiv

Stöbern Sie durch unser Ausstellungsarchiv und entdecken Sie vergangene Ausstellungen. Dort finden Sie eine Übersicht zu den gezeigten Künstler:innen, Werken und Projekten.

Iman IssaSurrogates

Surrogates
21. Dezember 2019–9. August 2020
Stadtpark

Die skulpturalen und installativen Arbeiten der ägyptischen Künstlerin Iman Issa (*1979 Kairo) verweisen auf historisches sowie aktuelles Kulturerbe, beispielsweise auf Monumente und Denkmäler und deren gesellschaftliche wie politische Prägung. Ausgehend von existierenden Memorialen, Artefakten oder Instrumenten, erarbeitet die Künstlerin formal abstrahierte Plastiken, die, teils mit Textverweisen versehen, bewusst eine Verbindung zu historischen Kunstwerken, Kulturgütern und Ereignissen herstellen. Dies tun sie, ohne deren soziale und geografische Herkunft oder kulturellen Kontext preiszugeben – ohne Zitate und Quellen offenzulegen. Durch formale Reduktion und Abstraktion fokussiert die Künstlerin in ihren nahezu enzyklopädisch durchdachten räumlichen Inszenierungen den kollektiven Umgang mit Kunst-, Kultur- und Zeitgeschichte sowie die Macht der Darstellung. Iman Issa übersetzt historische wie zeitgenössische Aspekte in eine neue visuelle Sprache mit vielfältigen Bedeutungsebenen.

Ausstellungsansicht: Iman Issa. Surrogates, 2019/2020, Kunstmuseum St.Gallen, Foto: Sebastian Stadler

Ausstellungsansicht: Iman Issa. Surrogates, 2019/2020, Kunstmuseum St.Gallen, Foto: Sebastian Stadler

Iman Issa lebt und arbeitet in Berlin. Ihre Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen, u.a. im MoMA, New York, Solomon R. Guggenheim Museum, New York, 21er Haus, Wien, und an der 12. Sharjah Biennale gezeigt. Die Präsentation im Kunstmuseum St.Gallen ist ihre erste Einzelausstellung in einem Schweizer Kunstmuseum.

Vielbeachtete Einzelausstellungen realisierte Siobhán Hapaska in der John Hansard Gallery in Southampton (2019), im Museum Boijmans Van Beuningen in Rotterdam (2015), im Magasin 3 in Stockholm (2013). 2001 bespielte sie den irischen Pavillon an der 49. Biennale von Venedig und war 1997 an der bedeutenden documenta X vertreten. Die für die Kunstzone der Lokremise geplante Ausstellung ist die erste Einzelpräsentation der Künstlerin in einer Schweizer Institution. Sie entsteht in Kooperation mit der Douglas Hyde Gallery in Dublin.

Impressionen 

Ausstellungsansicht: Iman Issa. Surrogates, 2019/2020, Kunstmuseum St.Gallen, Foto: Sebastian Stadler

Ausstellungsansicht: Iman Issa. Surrogates, 2019/2020, Kunstmuseum St.Gallen, Foto: Sebastian Stadler

Ausstellungsansicht: Iman Issa. Surrogates, 2019/2020, Kunstmuseum St.Gallen, Foto: Sebastian Stadler

Ausstellungsansicht: Iman Issa. Surrogates, 2019/2020, Kunstmuseum St.Gallen, Foto: Sebastian Stadler

Ausstellungsansicht: Iman Issa. Surrogates, 2019/2020, Kunstmuseum St.Gallen, Foto: Sebastian Stadler

Ausstellungsansicht: Iman Issa. Surrogates, 2019/2020, Kunstmuseum St.Gallen, Foto: Sebastian Stadler

Ausstellungsansicht: Iman Issa. Surrogates, 2019/2020, Kunstmuseum St.Gallen, Foto: Sebastian Stadler

Ausstellungsansicht: Iman Issa. Surrogates, 2019/2020, Kunstmuseum St.Gallen, Foto: Sebastian Stadler

Ausstellungsansicht: Iman Issa. Surrogates, 2019/2020, Kunstmuseum St.Gallen, Foto: Sebastian Stadler

Ausstellungsansicht: Iman Issa. Surrogates, 2019/2020, Kunstmuseum St.Gallen, Foto: Sebastian Stadler

Ausstellungsansicht: Iman Issa. Surrogates, 2019/2020, Kunstmuseum St.Gallen, Foto: Sebastian Stadler

Ausstellungsansicht: Iman Issa. Surrogates, 2019/2020, Kunstmuseum St.Gallen, Foto: Sebastian Stadler

Ausstellungsansicht: Iman Issa. Surrogates, 2019/2020, Kunstmuseum St.Gallen, Foto: Sebastian Stadler

Ausstellungsansicht: Iman Issa. Surrogates, 2019/2020, Kunstmuseum St.Gallen, Foto: Sebastian Stadler

Die Künstlerin 

Iman Issa

*1979 in Kairo
Lebt und arbeitet in Berlin

Weitere Informationen zur Künstlerin finden Sie hier.

Ausstellungsvideo