Città irreale

Nina Beier, Christoph Büchel, Bob Gramsma, Alex Hanimann, Sara Masüger, Jessica Stockholder 

6. Februar – 8. August 2021, Kunstzone Lokremise

Die Ausstellung Città irreale vereint raumgreifende und skulpturale Arbeiten aus den Beständen des Kunstmuseums St.Gallen, die sich auf einen sozialen Kontext beziehen. Die architektonischen Module reichen von elementaren Behausungen (Büchel, Masüger) über Aspekte der globalen Mobilität (Gramsma) bis zum Environment aus Objekten der alltäglichen Dingwelt (Stockholder). Nina Beiers metallene Sockelobjekte von bestehenden Reiterdenkmälern verweisen auf den Diskurs über die Bedeutung des Denkmals im Stadtraum. Alex Hanimanns lebensgrosses Figurenensemble Conversation Piece, das fünf junge Menschen in typischen Posen der Generation Z darstellt, wird die Ausstellung ins Foyer und die Aula der Ostschweizer Fachhochschule hinaustragen.

Gleichzeitig bieten die skulpturalen Werke in der Kunstzone dem Schauspiel des Theater St.Gallen einen inspirierenden Ort für eine ungewöhnliche Kooperation mit dem Kunstmuseum. Ausgehend von den Problemen, die uns in Zeiten der Pandemie beschäftigen, stellen sich Fragen nach den Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben. In einem theatralen Audiowalk werden die Kunstwerke zu akustisch belebten Schauplätzen und Lebensräumen imaginierter Bürgerinnen und Bürgern einer ‹città irreale›, einer Stadt, die es nicht gibt, aber geben könnte.

Eine Kooperation mit dem Theater St.Gallen

Kuratoren: Nadia Veronese, Roland Wäspe

Künstlerinnen und Künstler

*1975 in Aarhus, Dänemark
lebt und arbeitet in Kopenhagen

Weitere Informationen zur Künstlerin finden Sie hier.

*1966 in Basel

Weitere Informationen zum Künstler finden Sie hier.

*1963 in Uster, Schweiz
Lebt und arbeitet in Zürich

Weitere Informationen zum Künstler finden Sie hier.

*1955 in Mörschwil
lebt und arbeitet in St.Gallen

Weitere Informationen zum Künstler finden Sie hier.

*1978 in Zug
Lebt und arbeitet in Zürich.

Weitere Informationen zur Künstlerin finden Sie hier.

*1959 in Seattle, USA
Lebt und arbeitet in Chicago

Weitere Informationen zur Künstlerin finden Sie hier.

Wasserturm & Audiowalk

The House of Friction (Pumpwerk Heimat) im Wasserturm

Die Installation von Christop Büchel ist während der gesamten Dauer der Ausstellung während der regulären Öffnungszeiten zugänglich.

Audiowalk des Theater St.Gallen

Ab 6. März 2021 | Kunstzone in der Lokremise
 
Audiowalks sind während der Öffnungszeiten der Kunstzone zu jeder Zeit im Abstand von 15 Minuten für jeweils eine Person möglich. Um Wartezeiten zu vermeiden, können Sie im Vorfeld zu den Öffnungszeiten in der Kunstzone der Lokremise einen Termin buchen.

Telefonnummer: 071 277 88 40
 
Öffnungszeiten Kunstzone Lokremise
Montag bis Samstag: 13 - 20 Uhr  
Sonntag: 11 - 18 Uhr

Impressionen

Wie läuft der Aufbau einer Ausstellung ab? Wir haben unser Technikteam begleitet und die Beobachtungen zu szenischen Sequenzen zusammengenommen.

Videos: Sebastian Stadler

In einer Kooperation mit dem Theater St.Gallen ist im Zusammenhang mit der Ausstellung Città irreale ein gleichnamiger Audiowalk entstanden.

Die Entstehung des Audiowalks hat das Team des Theater St.Gallen in einer Reihe von Videoblogs dokumentiert.

Weitere Informationen zum Audiowalk auf der Website des Theaters St.Gallen.

Dies ist eine vergangene Ausstellung, daher sind keine Agendadaten vorhanden.