Marie Lund

30. Oktober 2021 – 27. März 2022, Kunstmuseum

 

Die dänische Künstlerin Marie Lund (*1976 Kopenhagen) verfolgt in ihrem Werk bildhauerische Fragestellungen und betreibt einen vielschichtigen Umgang mit dem Medium der Skulptur. Ihr Interesse gilt der Materialtransformation und Formumgestaltung. Ihre Plastiken sind geprägt von Volumeneinsatz und -veränderung sowie materialbezogener Textur. Körper, Alltagsobjekte und Architekturelemente sind Ausgangspunkte ihrer künstlerischen Recherche zur Beschaffenheit von Oberfläche und Struktur. Die Künstlerin verwendet eine Vielzahl von Materialien wie Kupfer, Beton, Gips oder Textilien, aber auch vorgefundene Objekte.

Für die Präsentation im Kunstmuseum St.Gallen entstehen neue plastischen Arbeiten, die bis in den Aussenraum ausgreifen. Sie beziehen sich auf prägnante architektonische Elemente wie Säulen, Deckenkonstruktionen oder Fassadengestaltung. Im Ausstellungs- und Stadtraum erfahren sie eine Neucodierung und werden in Relation zur räumlichen Disposition in den Ausstellungskontext gestellt. Die Welt, wie sie uns Marie Lund zum Erkunden anbietet, ist vertraut, unerwartet und überraschend zugleich.

Marie Lund lebt und arbeitet in Kopenhagen. Ihr Werk war bereits in Einzelausstellungen im Holstebro Kunstmuseum in Holstebro, im Museo Marino Marini in Florenz und im Badischen Kunstverein in Karlsruhe sowie in Gruppenpräsentationen im Palais de Tokyo in Paris, im Museum Kunstpalast in Düsseldorf, in der Tate Britain in London und weiteren Institutionen weltweit zu sehen. Die Ausstellung im Kunstmuseum St.Gallen ist ihre erste Präsentation in einer Schweizer Institution.

Kuratorin: Nadia Veronese

Die Künstlerin

Marie Lund

*1976, Dänemark
Lebt und arbeitet in Kopenhagen

Weitere Informationen zur Künstlerin finden Sie hier.